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Sketchnotes – Mitschrift, Visualisierung und Kunst

Kennt ihr das? Während eines Vortrages versucht ihr mitzuschreiben und verliert euch irgendwann zwischen „Was wollte ich gerade schreiben?“ und „Was hat die Referentin erzählt?“.
Ich konnte immerhin meine Schrift hinterher noch lesen. Von Freunden habe ich gehört, dass das nicht unbeding bei jedem der Fall sein muss.
Und, seid ehrlich – wer liest wieviel von seinen Aufzeichnungen hinterher noch? Nach einem halben Jahr? Oder nach zwei Jahren?

Sketchnotes können helfen. Mehr Spaß beim Mitschreiben, konzentrierter, sodass man schneller die zentralen Punkte erfassen kann und dadurch auch sinnvoler zum Nachschauen.

Was sind Sketchnotes überhaupt?

Schon vom Wortsinn her „Notes“ also Notizen, mit Sketchen, also Zeichnungen. In variabler Zusammensetzung.
Ja, man schreibt nicht mit sondern zeichnet dabei. Und es spart Zeit!
Zeichnen bedeutet nicht nur Bildchen (wobei kleine Figurchen manchmal mehr aussagen können als ein ganzer Satz), sondern auch Pfeile, Rahmen, Aufzählungspunkte oder Trennstreifen. Statt den ganzen Vortrag zu stenographieren hört man zu und nimmt nur die zentralen Punkte mit. In unterschiedlichen Schriften, Größen, Ausrichtungen… jeder hat da seinen eigenen Stil.

Ich weiß, schwer nachzuvollziehen. Aber gibt „Sketchnotes“ einfach mal in die Google Bildsuche ein. Oder bei Instagram. Da habt ihr gleich viele verschiedene Künstler auf einmal. Manche mehr mit Bildern, einige gehen Richtung Lettering… es geht um Spaß und Visualisierung, nicht um Regeln. Und es ist zwar „künstlerisch“ aber klischeehaft zeichnen muss man nicht können.

Meine Sketchnotes

Ich habe schon immer mehr gezeichnet als mitgeschrieben. Da gab es das Wort vermutlich noch nicht. Und mache es heute noch. Bei Vorträgen, Besprechungen oder aber, (ja, dass ist dann nicht ganz im Wortsinn) um etwas in Bildern zu verdeutlichen. Da hat man dann Glück und mehr Zeit als bei 45 Minuten Vortrag.

Ich habe zwei Beispiele für euch, die zeigen, was ich für Sketchnotes mache.

Grillcamp-Note während einer Besprechung

Diese Sketchnote ist entstanden, als wir über die Veranstaltung geredet und einiges geplant haben. Der untere Teil blieb frei, den habe ich zuhause mit demMitmach-Slogan fertiggestellt.
Ein paar Sachen habe ich mit Bleistift gezeichnet und dann auch zuhause beendet – wie die App-Logos. Der Rest ist mit den vier Stiften, die ich immer dabei habe, gezeichnet.

Sketchnotes für das Grillcamp Hamburg

Note von der Typo3-Release-Party

Zur Veröffentlichung der neuen TYPO3-Version gab es Release-Veranstaltungen. Hier in Hamburg gab es 30 Minuten VOrtrag, den ich mitgezeichnet habe. Danach brauchte ich noch 5 – 10 Minuten für die Feinheiten. Und… den Titel habe ich schon vorher gehabt. Ich wusste ja, wo ich hin gehe. 😉

 

Sketchnotes Release Party Typo3

Also – Stifte rausgeholt und beim nächsten Meeting zumindest die Schlagworte ohne Füllwörter zeichnen! Es ist viel einfacher, als man denkt. Und man ist deutlich ruhiger, spart Papier und nutzt seine Aufzeichnungen hinterher sogar.

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