Ein Inspirationsboard erstellen

Träume und Wünsche sehen

Jeder Mensch hat Ideen, findet in Dingen um ihn herum Inspiration und formt dann nach, was ihm gefällt. Das gesamte Netzwerk von Pinterest ist nichts anderes: Eine riesige Sammlung an Pinnwänden, die man sich zusammenstellt und abspeichert, weil sie „schön zum Anschauen sind“, „mal ausprobiert werden sollen“ oder „eine Übersicht, was überhaupt möglich ist“ darstellen. Da macht sich jemand eine Liste, was er auf seiner Hochzeit für Dekoration haben könnte, eine andere sucht nach unterschiedlichen Jacken in rot und wieder andere sammeln sich Kochrezepte für den Fall, dass sie sich doch mal überwinden, mehr kochen.

Ein Platz für schöne Dinge

Für mich ist ein Inspirationsboard mehr als eine Auflistung an Dingen, die man sich merken möchte. Zumindest das Board, was ich in meiner Wohnung schön und stets sichtbar hängen habe und wofür ich nicht erst den Computer anschalten muss, um etwas nachzuschlagen. Natürlich bin ich auch ein Pinterest-Fan!
Mein Inspirationsboard lässt mich lächeln, wenn ich es anschaue. Ich sehe auf einen Blick liebevoll arrangierte, ausgeschnittene oder aufgeklebte Bilder, die mir Ideen und Träume geben, wo ich hinreisen, was ich tun und was ich erleben könnte. Dazwischen stehen ermunternde oder lustige Sprüche, das Andenken aus dem Urlaub, die Karte des letzten Festivals oder die Postkarte einer lieben Freundin. Und es ändert sich regelmäßig.

Ideen sammeln

Ob in einem Bilderrahmen, gehängt an die Kork-Pinnwand oder löse auf einer Wäscheleine: Inspirationsboards sehen immer unterschiedlich aus. Wer möchte, bastelt sich eine Art Inspirations-Altar und platziert Objekte auf einer Decke auf Fensterbank oder Kommode.

Endlose Möglichkeiten

Je nach Lust und Laune kann das Inspirationsboard umgeändert oder gänzlich neu gestaltet werden. Klammern und Haken, die ein rückstandsloses Ablösen von einzelnen Teilen möglich machen, helfen, das Board in einem ständigen Wandel zu halten. Je nach Träumen und Lebenssituation.

Das eigene Inspirationsboard

Material

  • Ein tiefer Bilderrahmen
  • Etwas Kork für den Pinnwand-Charakter
  • Klebeband oder Farbe zum Verzieren
  • Band, Nagel , Wäscheklammern und Haken zum Aufhängen
  • Pinns für die Pinnwand

Ein Inspirationsboard selbermachen

Als erstes wird der Bilderrahmen auseinander genommen und das Glas (oder Plastik) enfernt. Ein Inspirationboard gehört nicht dahinter eingesperrt.
Dann wird die Korkplatte aufgeklebt. Meine hier war kleiner als das Innere des Rahmes, passte aber perfekt hinter den weißen Rahmen. Ich habe die Platte einfach mit doppelseitigem Klebeband an die Rückseite geklebt.

Dann kommt etwas an Dekoband darum. Je nachdem, was man zuhause hat und wie man das Aussehen haben möchte. Das Spitzenband habe ich vor Jahren mal gekauft. Weil es so flauschig und dick war. Eigentlich für gebastelte Karten aber dort passte es irgendwie vom Stil her nie dazu.

Als nächstes kommt die Aufhängung für die Klammern an die Reihe. Ich hämmere hier einfach ein paar Nägel in den Rahmen und befestige ein dickes Band daran

Noch etwas Klebeband um den Rahmen (als Dekoration) und dann kann das Board bestückt werden. Miniwäscheklammern, Pinnnägel und Bildklammern helfen, die Ideen und Inspirationen an ihrem Platz zu halten.
Was ich besonders mag: Weil der Bilderrahmen tief ist, kann man an den unteren Rand des Boardes einige Dinge legen, die sich sonst schlecht aufhängen oder pinnen lassen. Wie Steine, Muscheln oder kleine Figuren.

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