Ein Licht aus Salz

Die passende Zeit für Kerzenlicht

Ich habe das ganze Jahr über Kerzen in der Wohnung, ich mag das Licht einfach gerne. Zu dieser Jahreszeit finde ich es aber besonders schön – da habe ich irgendwie das Gefühl, mit meinen ganzen kleinen Feuern zuhause dem Frühling zu leuchten, damit er auch bald ankommt.

Kerzengläser für Teelichter

Ich habe diverse unterschiedliche Kerzenarten zuhause, besonders aber Teelichter. Und für die Zero-Waste-Fans: Ja, die gibt es auch ohne die übliche Metallhülle zu kaufen.

Teelichter sind einfach praktisch. Sie fallen selten um, brennen ausreichend für eine schöne Beleuchtung beim Kaffeeklatsch und scheinen mir relativ ungefährlich zu sein, selbst wenn man mal vergisst eines auszumachen. Was natürlich trotzdem besser nicht passieren sollte, sicher ist sicher. Wer möchte schon seine Bude abfackeln?

Natürlich gibt so ein kleines Teelicht nicht besonders viel Licht. Darum nutze ich sehr viel verzierte Kerzengläser. Dadurch wird es zwar nicht heller, man kann die Art der Beleuchtung aber gut bestimmen. Zum Beispiel das in rotes Seidenpapier gehüllte Glas beim romantischen Abendessen…

Salz als Verzierung für Gläser

Salz hat eigentlich jeder zuhause, ist ungiftig und leicht zu verwenden. Kerzengläser (oder jedes andere Glas, was man findet ) bekommen dadurch einen frostig anmutenden Überzug, der von ganz allein darauf wächst, wenn man nur etwas Geduld (und Wärme) mitbringt. Gläser mit Salz habe ich schon öfters in Zeitschriften und im Internet gesehen, jetzt konnte ich es endlich einmal selbst versuchen.

Material für Salzgläser

  • Ein Glas mit nicht zu schrägen Rändern. Ich habe alte Teelichtgläser genommen, die habe ich (glaube ich) von einem bestimmten schwedischen Möbelhaus. Du weißt schon.
  • grobes Salz
  • Wasser
  • ein Teelicht
Material für Salzgläser: Zwei Kerzengläser und eine Schüssel mit groben Salz

Einfach das Salz einen oder zwei Zentimeter hoch in die Gläser füllen.

Dann vorsichtig Wasser drauf geben. Das muss nicht viel sein aber sinnvoll ist, dass das Salz wenigstens bedeckt ist.

Jetzt ist eigentlich alles fertig. Was es jetzt noch braucht, ist Wärme und Geduld. Das Wasser verdunstet und die Salzkristalle klettern an den Wänden des Kerzenglases hoch. Wenn alles Wasser verdunstet ist, dann kann man, sofern noch Salz am Boden ist, einfach ein wenig nachgießen.

Je nachdem, ob die Gläser auf der Heizung stehen, in der Sonne oder einfach auf dem Schrank, dauert es unterschiedlich lange. Meine Gläser haben zwei Tage auf der leicht warmen Heizung verbracht.

Kerzengläser mit Salzwasser, das an den Wänden kristallisiert.

Frostig oder sazig – Die Kerze leuchtet

Die fertigen Kerzengläser kann man natürlich noch umwickeln oder anderweitig verzieren. Mir reichte es dieses Mal, einfach diesen salzigen Effekt zu haben, der das Licht des Teelichts schön streut.

Und vermutlich könnte man das Ganze einfach in Wasser packen und das Glas ist wieder frisch und neu zu verwenden.

Zwei mit Salz verzierte kerzengläser mit Teelicht

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