Wenn dir Traumchen gefällt, dann trage dich doch für den Newsletter ein!   [mc4wp_form id="777"]

Outdoorspaß Geocaching

Früher, als man für diese Schatzsuche noch ein eigenes, technisches Gerät brauchte, sagte man, Geocaching sei „ein Hobby für Informatiker, die damit endlich mal vor die Haustür kommen“. Heute, mit der weiten Verbreitung von Smartphones, kann jeder ohne viel Aufwand einfach austesten, ob es ihm gefällt, versteckte Dosen zu finden.

Was ist Geocaching?

Wie gesagt – eine Schatzsuche. Oder gar eine Schnitzeljagd. Überall (ja… wirklich überall) liegen kleine oder größere Tupperdosen, Plastikröhrchen oder Munitionsboxen hinter Büschen, unter Steinen oder im Inneren nachgebauter Grenzpfeiler herum, die nur darauf warten, entdeckt zu werden. Über verschiedene Internetplattformen (die größte ist Geocaching.com) lassen sich die Koordinaten eines Verstecks anschauen. Jede dieser Dosen wurde von einer Person versteckt und dort angemeldet. Wer sie findet, der lässt das Ganze dort, schreibt sich lediglich in das enthaltene Buch (oder den Papierfetzen) ein. Quasi eine „Ich habe es gefunden“-Unterschrift.
Mit einem GPS-Gerät oder den verschiedensten Handy-Apps lassen sich die Koordinaten anzeigen und dann geht man in die angegebene Richtung, bis man ungefähr angekommen ist. Dann sucht man.

 

Beim Geocachen wir ein PET-Ling an einem Hinweisschild am Seeufer gefunden

Was suche ich denn eigentlich?

Meistens einen Behälter, der so gut wie jede Größe haben kann. Meistens wird dazu eine ungefähre Angabe in der Beschreibung gemacht. Schließlich sucht sich nach einem fingernagelgroßem Behälter anders, als wenn etwas Badewannengröße hat.
Das Ganze kann sehr offen irgendwo herumhängen oder gut versteckt sein. Graben muss man nie, oft genug aber Blätter beiseite schieben oder Steine umdrehen (um dann vielleicht zu sehen, dass einer davon hohl ist). Wenn man eine Schnitzeljagd macht, also verschiedene Stationen nacheinander sucht, dann sind die einzelnen Teile auch oft Wegweiser, Hinweisschilder oder ähnliches, an denen man etwas ablesen oder abzählen muss, um daraus den weiteren Verlauf der Strecke zu errechnen.

Und warum?

Der Startgedanke war unter anderem, dass man durch das Geocachen an Orte kommt, die man sonst nie gesehen hätte. Das stimmt heute immer noch, allerdings waren früher eher schöne, historische oder sonstwie interessante Gegenden gemeint und nicht die hinterste Hundetoilettenecke zwischen Garagenwand und Mülltonnen.
Aber keine Sorge: Es gibt zu fast jedem Cache eine kleine Beschreibung, aus der man gut erkennen kann, ob es sich lohnt, dorthin zu gehen. Gerade in Wäldern oder an Wanderwegen gibt es sehr schöne Touren mit tollen und manchmal sehr kreativen verstecken. In Naturschutzgebieten zählt man normalerweise nur Pfähle oder Anzahl von Vögeln auf Tafeln, um die Zieldose dann am Ende außerhalb zu suchen. Schließlich möchte man nichts kaputt machen.

Ein alter Baum, in dem eine Geocache steckt

Geocaching als Hobby

Waldspaziergänge lassen sich ganz wunderbar mit dem Geocachen verbinden. Und viele Ruinen in den Bergen, schönen Lichtungen oder Wasserfälle haben eine Dose in der Nähe. Wem ein einfaches Wandern zu langweilig ist, der findet so einen zusätzlichen Anreiz.
Das Suchen ansich kann aber regelrecht süchtig machen. Zum einen gibt es auf den Portalen mit den Koordinaten einen Zähler, bei dem man jedes gefundenes Versteck angeben kann und sich so einem Wettbewerb mit anderen Suchern stellt. Und zum anderen gibt es eine so große Anzahl kreativer Geocaches, dass das Finden und Sehen schon spannend genug ist. So gibt es Nachtcaches, bei denen man im Dunkeln mit der Taschenlampe leuchten muss, technische Spielereien, die Laserlicht durch den Wald oder Sounddatein im Stadtpark involvieren, Schnitzeljagd mit Agentengeschichten, Lost Places, nur mit dem Boot erreichbare Verstecke… für jeden ist etwas dabei.
Na, Lust bekommen? Hier ist es sehr gut zusammengefasst.

No Comments Yet.

What do you think?

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.