Karottenbrot

Zu den ganzen Häschen wärend des Frühlingsfestes passen perfekt Karotten. Ständig trifft man auf Karotten- oder Rüblitorte, Karottensuppen und natürlich Karottenbrot. Letzteres besteht zwar nicht ausschließlich aus Gemüse aber die kräftigen orangen Flecken sind in den Scheiben gut zu erkennen, geben Biß und sind gesund. Und sie halten die Feuchtigkeit. Je höher der Karottenanteil im Brot ist, desto saftiger bleibt es.

Karottenbrot ist nicht gleich Karottenbrot

„Karottenbrot“ ist kein besonderes, definiertes Brot mit einem stets gleichen Rezept sondern besagt nur, dass im Brot Karotten sind. Oder, dass sie beim Backen daran vorbeigelaufen sind. Zumindest wirkt manches gekaufte „Rüblibrot“ so auf mich. Ich finde, man sollte schon etwas von den enthaltenen Karotten sehen oder schmecken, wenn das Brot schon so heißt.

Das Backen mit Karotten funktioniert mit dunklen Sauerteig genauso, wie mit einer fertigen Backmischung, in die man einfach ein oder zwei Wurzeln raspelt. Ganz von Grund auf selbstgemacht schmeckt zwar meist am besten, wenn die Zeit oder Lust nicht da ist, dann ist die veredelte Backmischung die zeitsparende Alternative. Und besser als gekaufte und lieblose Massenware. Der kleine Handwerksbäcker ist natürlich etwas anderes.

Karottenbrot backen

Ich habe hier ein kleines Rezept, dass ich gerne backe, wenn es schnell gehen soll. Es ist ein Brot nur mit Hefe, braucht daher ein wenig Zeit zum Gehen. Aber es nutzt weder Sauerteig noch diverse Vorgärstücke – eben die schnelle Variante. Als Brot zum unkomplizierten Frühlingsfrühstück oder für kurzfristig angemeldete Gäste ist es perfekt.

Karottenbrot
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Zutaten
Portionen:
Anleitungen
  1. Mehlsorten in einer Schüssel mit dem Salz verrühren. Karotten fein Reiben und mit den Sonnenblumenkernen (oder welche Körner man lieber mag) vermischen. Zum Mehl geben.
  2. Die Hefe in 300ml Wasser auflösen und 5 Minuten stehen lassen. Zum Mehl geben und 10 Minuten lang fest verkneten. Sollte der Teig zu trocken werden, kann man das restliche Wasser schrittweise einkneten.
  3. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.
  4. Mit feuchten Händen einen Laib formen das Ganze mit Wasser bestreichen oder besprühen und nochmals 20 Minuten gehen
  5. In der Zwischenzeit den Backofen auf 230 Grad vorheizen. Das Brot zusammen mit einer wassergefüllten (und bitte feuerfesten Schale) in den Ofen stellen.
  6. 10 Minuten lang auf 230 Grad backen, dann bis 200 herunterkühlen lassen und weitere 35 Minuten backen. Das Brot ist fertig, wenn es hohl klingt.
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