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Zero Waste: Outdoor-Küche

Müll vermeiden

Wie überall gilt beim Zelturlaub: Abfall muss nicht unbedingt sein. Ganz auf „Zero“, also Null, ist zwar auf den letzten Metern mit sehr viel Aufwand verbunden, alles bis dorthin ist jedoch besser als überhaupt nicht darauf achten, was man so wegwirft.
Wegwerfen beim Zeltcamp ist oft ein Problem: Gibt es vor Ort Mülleimer? Oft ist dem nicht so und alles, was man bringt, muss wieder mitgenommen werden. Ein zusätzlich guter Grund darauf zu achten, dass man so wenig wie möglich Müll erzeugt.

Da man in Wald oder Flur – wo auch immer man zeltet – selten Abfall vor Ort erzeugt (außer dem der Vorgänger), ist man ganz nahe an seinen eigenen Resten dran. Zuhause fällt Müll an, der ungefragt gebracht wurde, sich seit Jahren im Haus befindet… beim Zelten ist es deutlich direkter. Gerade daher kann man schon gut beim Packen darauf achten, dass man keine unnützen Verpackungen oder Wegwerf-Zeug mitbringt. Und nein – auch auf Festivals ist es nicht grundsätzlich üblich schon das eigene Zelt als Müll dort zu lassen!

Lebensmittel

Haltbarkeit

Sicher kann man auch auf dem luxuriösen Campingplatz mit eigenem Supermarkt und Stromanschluss zelten – dafür habe ich hier nichts zu bieten. Mir geht es um den urtümlichen Zelturlaub mit wenig Drumherum, einfachem Kochen am Feuer und mit Glück fließendem Wasser (und nicht von oben). Da ist die Haltbarkeit der Lebensmittel ein wirklich wichtiger Faktor. Dosen und H-Tetrapacks wären optimal, sind nur leider sehr weit vom Zero Waste entfernt. Auch Gläserware hält sich gut, hier kann man wenigstens das Material besser weiterverwenden.  Es gilt nur ein wenig Vorsicht, denn man möchte ja keinen Waldbrand verursachen.

Frisch besorgt?

Zero Waste Läden und generelle Quellen für verpackungsfreie Materialien sind noch sehr wenig verbreitet. Es ist eher unwahrscheinlich, dass es in der Nähe des Zeltplatzes oder Wandercamps, in dem man sich befindet, so etwas gibt. Frische Lebensmittel – Obst und Gemüse vorrangig – gibt es sicher auf Märkten oder manchem Bauernhof. Das bedeutet aber nicht nur vorherige Recherche sondern auch bessere Planung vor Ort und häufigeres Einkaufen, je nach Lebensmittel. Das muss jeder für sich selbst abwägen.

Weiterverwendung und Recycling

Entsorgung im Feuer

Am einfachsten ist der ganze Papiermüll zu verwenden: Im Lagerfeuer. Das heißt natürlich nicht, dass man dann einfach auf Papiermüll setzten soll. Am Sinnvollsten ist es immer noch, garkeine Verpackungen zu verwenden. Schließlich pustet man beim Verbrennen genug Stoffe in die Luft. Aber wenn man die Wahl zwischen Plastik und Pappe hat, dann ist letztere Variante deutlich die beste.

Verarbeitung

Viele Dinge lassen sich zweckentfremden: Plastiktüten als Sieb, Folie als Zeltdichtung, Gläser für Reste oder gesammelte Schätze. Allerdings bleibt Abfall auch nach dem Weiterverwenden Abfall und kann nicht vor Ort belassen werden. Also was auch immer man daraus macht: Bei der Abreise bitte einsammeln.

Kompost

Der Wald ist ein großer Kompost – man sollte es nur nicht übertreiben. Der Apfelstrunk im Wald wird gerne von Tieren genommen, gekochte oder schlechte Reste können dagegen Ratten anlocken oder für Krankheiten sorgen. Passt also auf, was ihr wie entsorgen wollt. Wirklich und schnell verrottende Dinge sind ok, generell ist Vergraben allerdings eine gute Idee. Oder besser: Einen Komposteimer definieren und später zuhause auf den eigenen Haufen werfen.

 

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