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Zero Waste, Teil 2 – Was will ich?

Müllvermeidung ist immer noch ein großes Thema. Die sozialen Netzwerke sind voler Bilder von Leuten, die es scheinbar ganz unkompliziert schaffen, so gut wie keinen Abfall zu haben. Garnicht so einfach, da nicht gleich am Anfang den Mut zu verlieren und es trotzdem einmal zu versuchen.
Und wie gesagt: Jedes kleine Stück Müll weniger ist ein Gewinn!

Wie sieht denn momentan mein Mülleimer aus? Nicht leer, auf keinen Fall. Muss ich mich da schämen? Ich finde nicht! Denn, ok… weniger wäre natürlich super aber immerhin denke ich darüber nach und versuche etwas zu tun.

  • Milch-Tetrapacks. Ich weiß, Flaschen wären besser. Aber es ist einfach anstrengend zu tragen. Und ich gehe meistens zu Fuß einkaufen, habe ja nicht mal einen Führerschein. Wobei ständiges Herumfahren mit Autos zwar Müll aber nicht Energie sparen würde. Fahrrad hätte ich aber die Wege zum Markt sind schlecht, Abstellmöglichkeiten schwer zu finden. Da bin ich zu Fuß fast schneller. Öffentliche Verkehrsmittel bringen auch nichts.
    Gut… alles Ausflüchte. Möglich wäre alles aber mit Aufwand verbunden und wieviel Aufwand will ich betreiben?
    Weniger Milch wäre eine Idee. Gibt es Sojamilch und ähnliches in Flaschen?
  • Plastikfolie von Gemüse. Ich kaufe zwar viel auf dem Markt aber für schnell noch etwas nachkaufen (oder das, was es dann doch nicht auf dem Markt gibt) gehe ich in Geschäfte. Und selbst mein Biomarkt hat teilweise Plastik um die Lebensmittel. Lösung ist, so etwas nicht mehr zu kaufen. Oder zumindest weniger. Bedeutet, ich muss wirklich jede Woche auf den Markt, was ein wenig Umplanung bedeutet. Weil das immer eine deutliche Strecke ist. Ich hätte einen kleinen Markt um die Ecke meiner Wohnung aber da gibt es fast nur konventionelle Großhandelsware mit Tomaten aus Spanien und ähnliche Dinge. Ja, das ist dann ohne Verpackung. Aber ich hätte gerne gute, regionale Lebensmittel UND ohne Verpackung. Mimimi und so.
  • Verpackungen, die zu den Kram aus den Lunchboxen meines Mannes gehören. Ja, das ist schwierig. Wenn es nach mir ginge, dann bräuchte es kaum Verpackung dafür. Aber er testet gerne neue Dinge (das übliche verpackte Zeug aus der Werbung. Woher auch immer er das mitbekommt. Wir haben doch keinen Fernseher). Und kleiner Süßkram ist dann auch immer doppelt und dreifach verpackt. Aber gut, da kann man definitiv sparen. Ich werde wieder versuchen mehr vorzubereiten. Also selbstgemachte Kleinigkeiten ohne Verpackung.
  • Verpackungen von Duschgel, Zahnpaste etc. Ok, da gibt es einige Alternativen. Ich habe ja sogar schon seit einiger Zeit Shampooseife zuhause.
  • Papier. Von ungefragten Werbekram und Lebensmittel-Verpackungen bis zu Amtsbrief-Umschlägen. Das finde ich nicht sooo schlimm, weil das in den Altpapiercontainer kommt. Aber man kann zumindest versuchen zu sparen. Bei vielen wird vorgeschlagen, es weiter zu verarbeiten. Ich versuche erstmal das Sparen. Bei uns hat gerade ein verpackungsfreier Laden eröffnet (wenn auch auf der anderen Seite der Stadt). Da kann ich zumindest auf die Hüllen von Mehl, Couscous und co verzichten. Werbekram wird schwer, weil ich schon einen (scheinbar nicht hilfreichen) Zettel dagegen am Kasten habe.

Das ist der meiste Müll. Den Rest kann ich noch nicht einschätzen. Kaputte Dinge, die unregelmäßig anfallen. Ich versuche ja  zu reparieren aber ganz funktioniert das nicht. Kaputte Unterhosen? Wie häufig soll ich die flicken? Könnte man irgendwas daraus herstellen? Ich habe schon einen kleinen Sack an Stoffresten und nicht mehr zu verwendende Kleidung für Upcycling-Projekte. Ich denke, da sollte ich wirklich mal mehr tun und aufräumen. Zero Waste hilft nichts, wenn sich dafür ganz unminimalistisch der Kram bei mir ansammelt.

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