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Zero Waste und Minimalismus

Zero Waste und Minimalismus sind seit einiger Zeit vermehrt in Zeitschriften und auf Blogs zu finden. Grob gesagt geht es bei beiden Ideen um „Weniger“. Und, dass damit einiges besser sein könnte.

Minimalismus heißt, ich brauche weniger

Die üblichen Gedanken um  Glück und Konsum. Wie viel braucht ein Mensch, damit es ihm gut geht? Neben den üblichen Dingen wie genug zu Essen, ärztliche Versorgung, ein Dach über dem Kopf und funktionierendes WLan.
Was steht in meiner Wohnung, was davon macht mich wirklich glücklich? Behält man nicht einiges nur, weil „man das haben muss“ oder es irgendwann mal geschenkt wurde?

Das sind Fragen, die sich jeder einmal stellen sollte.

Was brauche ich wirklich?

Ich persönlich weiß, dass ich wenig brauche. Sich nicht vom Konsum vereinnahmen lassen, dass halte ich sowieso für eine gute Idee. Ich kaufe wenig, habe sehr wenig Kleidung (und Markensachen interessierten mich nie) und gebe fast nur Geld für Lebensmittel aus.

Zwei unterschiedliche  Gedanken über das Weniger

Einige Dinge stapelt sich aber trotzdem in meiner Wohnung. Bei mir ist es vorrangig der „das kann man noch mal brauchen“-Gedanke. Ja, ich könnte zumindest meine doppelten Schüsseln verschenken. Aber Bücher sind dann wieder eher Ladenhüter. Selbst der Umsonst-Laden in der Nähe ist kritisch und weder Obdachlosenunterkunft noch Flüchtlingshilfe kann alte Fachbücher oder rostige Plätzchen-Ausstecher brauchen.
Meist gehe ich im Frühjahr durch die Wohnung und sortiere Dinge aus. Das geht für mich beim Frühjahrsputz einfach am Besten. Ich verschenke, vertausche oder verkaufe. Manchmal werfe ich auch etwas weg. Dieses Buch ist da sehr hilfreich.

Zero Waste ist Minimalismus für Nachhaltigkeit

Hierbei ist der Gedanke des „Weniger“ nicht vorrangig das persönliche Glücklichsein durch Konsumablehnung, es geht darum, keinen Müll zu erzeugen. Überhaupt keinen. Und am besten auch nicht indirekt. Das funktioniert bei einem Konsum-Minimalistischen Leben natürlich grundsätzlich besser. Wer wenig kauft, kann auch wenig wegwerfen.

Müllreduzieren reicht doch?

Der Gedanke ist zumindest gut. Im Endeffekt geht es nicht darum, überhaupt keinen Müll zu haben, sondern es überhaupt einmal wirklich zu versuchen. Der Weg ist quasi das Ziel.
Ja, schimpft jetzt gerne mit mir, wenn ihr das anders seht. Aber selbst die „Zero Waste Gurus“ haben ihr Gurkenglas voll Müll und bringen zwischendurch noch Dinge zum Recycling und auf den Kompost. Und das finde ich garnicht schlimm! Denn wenn jeder auch nur halbwegs so wäre, gäbe es sehr viel weniger Probleme mit dem Müll. Und einige zusätzliche wirtschaftliche Probleme, weil die Verpackungsindustrie vermutlich arge Absatzschwierigkeiten hätte.

Also weniger und nicht garnichts?

Lest ein paar Blogs, die sich mit Zero Waste auseinandersetzen. Da geht es vorrangig um Tipps, wie man den Müll reduziert. Aber der letzte Rest zwischen „wenig“ und „garnicht“ ist einfach kompliziert. In Deutschland teilweise mehr als in den USA. Und es ist eine Frage der Einstellung und Zeit, wieviel Aufwand man betreiben möchte, um den eigenen Abfall zu verringern.
Der Anfang mag komisch sein, ist aber relativ einfach. Keine Plastiktüten nehmen, lieber die Tasche von zuhause mitbringen. Obst muss nicht dreifach eingepackt sein und lieber ganze Ware statt der vorgeschnittenen Portion. Sammelt eine Woche euren Müll und schaut, was eigentlich unnütz ist.

Versucht es einfach mal. Es muss wirklich nicht die 100% Müllvermeidung sein. Aber kleine Details zu ändern, dass ist oft leicht. Wie weit man danach weiter geht, kann man schließlich Stück für Stück entscheiden.

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